Flora

Obwohl in Wien geboren und aufgewachsen, habe ich schon während meiner Kindheit viel Zeit im Grünen verbracht. Ob ein Nachmittag in Schönbrunn, ein Wochenende am Land oder Reisen quer um die Welt- die Begeisterung für die Natur wurde in mir schon sehr früh geweckt. Eine Leidenschaft die bis heute erhalten geblieben ist. Sowohl Beruflich als auch privat verbringe ich einen Großteil meiner Zeit draußen.

Schon gegen Ende des Ökologiestudiums habe ich angefangen im Bereich Ökopädagogik und Ornithologie zu arbeiten. Als Ökopädagogin ist es mir ein großes Anliegen andere Menschen und vor allem Kinder für die Natur zu begeistern und ihnen vor Augen zu führen wie schön und faszinierend diese nicht ist. Denn nur was man kennt und schätzt, kann man auch schützen.

Die Kamera ist schon seit etlichen Jahren ein treuer Begleiter. Ob beim Kartieren, oder reinen Fotoausflügen, ob im Inn- oder Ausland, Über oder Unterwasser- wer aufmerksam durch die Natur geht wird immer wieder neue, spannende und vor allem wunderschöne Erlebnisse haben. Erfahrungen die sich nur schwer beschreiben lassen und die jeder selber machen muss. Ein Foto wird nie an die Realität heran kommen, da maximal der optische Eindruck festgehalten werden kann. Geräusche. Gerüche und vor allem die persönlichen Empfindungen gehen dabei verloren. Dennoch sehe ich in der Fotografie die Möglichkeit die Schönheit der Natur zumindest partiell fest zu halten um sie Anderen näher zu bringen und um sie dafür zu begeistern. Denn um die Natur zu genießen muss man sich oft keine großen Distanzen zurück zu legen. Gerade der Nahraum von Wien bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und selbst in der Stadt verbergen sich oft erstaunliche Plätze, Pflanzen und Tiere.

Wolfgang

Während des Biologiestudiums entdeckte ich meine Liebe für die Naturfotografie, die sich hervorragend mit meiner Reiselust verbinden ließ. Landschafts- und Makrofotografie – letztere durch meine Käferleidenschaft bedingt – standen daher am Beginn meiner „Fotografenkarriere“. Sie dominierten meine Arbeiten bis etwa 2005. Dann, mit dem Umstieg von analog auf digital arbeitete ich auch zunehmend mit immer längeren Brennweiten und entdeckte die Vogelwelt als Objekt der Begierde.

Parallel dazu wuchs jedoch auch mein Interesse an der Architekturfotografie, die vor allem, aber nicht nur in städtischen Bereichen eine perfekte Ergänzung zur Natur darstellt.

Heute verbinde ich das Interesse an der Biologie, die ich leider nicht zum Beruf machen konnte, die Liebe zur Fotografie und die Lust fremde Länder und Kulturen kennenzulernen zu eine gemeinsamen, überaus erfüllenden Hobby. Das Schöne daran ist, dass der Weg bereits ein Gutteil des Zieles ist und durch die Ergebnisse der Dokumentation – wiewohl diese nie die gewünschte Perfektion erreichen – erfolgreich abgeschlossen wird. Die fehlende Perfektion liefert dann natürlich sofort ein Argument in meinen Anstrengungen nicht nachzulassen und die nächste Reise zu planen. Zwischenzeitlich bieten die Naturräume in und um Wien ein hervorragendes Betätigungsfeld um seine Technik zu verfeinern und die im Bildarchiv noch fehlenden Vertreter der heimischen Fauna und Flora weiterhin zu verfolgen und die persönliche Jagdlust ohne Blutvergießen zu befriedigen.